Seung Yeon LEE

stammt aus Seoul/Südkorea und wurde mit elf Jahren in die Hochbegabtenförderklasse des Koreanischen Nationalinstituts für Künste aufgenommen. Seine Karriere als Cellist begann er bereits im Alter von dreizehn Jahren mit dem Cellokonzert von L. Boccherini, als er als Solist für ein Sinfoniekonzert des Seoul Pops Orchestra auftrat. Es folgte solistische Auftritte mit Suwon Philharmonic Orchestra, Korea Symphony Orchestra, Seoul Academy Symphony Orchestra u.a.
Er gewann in seinem Heimatland unzählige Preise bei landesweiten Musikwettbewerben und wurde 1996 durch Musikverein Eumyeon als bester jugendlicher Musiker des Jahres ausgezeichnet.
Lee besuchte Nationaluniversität Seoul (SNU) und setzte seine Ausbildung in Würzburg, Köln, Trossingen und Leipzig, und schloss seine Studien mit Diplom-Musiklehrer, Diplom-Musiker und Konzertexamen ab.
Er nahm an Meisterkursen bei Janos Starker, Siegfried Palm, Bernard Greenhouse, Leslie Parnas, Julius Berger, Patrick Demenga, Steven Doane (Eastman School), André Emelianoff (Julliad School), Christoph Henkel, Jaap ter Linden, Sigiswald & Wieland Kuijken, Alfredo Bernardini u.a. teil.
Seit 2006 leitet er das Ensemble Bassorum vox. Unter seiner Leitung gewann Bassorum vox Internationalen Biagio Marini Wettbewerb und 14e Internationaal Van Wassenaer concours voor ensembles oude muziek.
Bei der Preisverleihung des letzterem lobte die Barockgeigerin und Juryvorsitzende Marie Leonhardt seine aussergewöhnliche Hingabe auf dem Barockcello; man sprach von ihm als einem neuen Pablo Casals auf dem Barockcello.
Seine Konzertreise führte Seung Yeon Lee nach Versaille, Vichy, Metz, Barcelona, San Sebastian, Amsterdam, Den Haag, Utrecht, Brügge, Kuhmo, Berlin, Frankfurt/M, Kronberg, Freiburg, Düsseldorf, Ludwigsburg, Leipzig, Salzburg, Innsbruck, Boston, Seoul, Tokio, Osaka, Kobe u.a. Außerdem machte er Rundfunkaufnahmen bei HR, WDR, ORF, Mezzo, Radio Barcelona, RNW (Holland) und KBS (Südkorea).
Bei zahlreichen internationalen Projekten arbeitete er mit weltbekannten Meistern wie Philippe Pierlot, Rolf Lislevand, Christophe Rousset, Michael Schneider, Yasunori Imamura, Rainer Zipperling, John Holloway, Gottfried von der Goltz u.a. zusammen.