Im Barockzeitalter wurde die Musik sozusagen ¡°von unten nach oben¡± erdacht. Die tiefen Stimmen bzw. Klange stellten das Fundament der Musik dar. Dass das Bass-Register daruber hinaus auch ohne hohe Stimmen zu einer eigenstandigen Musik verwendet werden kann, beweist ein Vielzahl von Kompositionen aus der Zeit vor 1800.

Das international besetzte Ensemble Bassorum vox musiziert in variabler Besetzung auf verschiedenen historischen Bassinstrumenten. Es ist eines der wenigen Ensembles, die sich der Herausforderung stellen, weniger bekannte Literatur aufzufuhren.

Obwohl das Ensemble zu den Jungeren der Alten Musik zahlt, hat es bereits durch sein temperamentvolles Spiel Aufmerksamkeit erweckt. Bassorum vox gewann den 1. Preis beim 8. Internationalen Biagio-Marini-Wettbewerb fur Alte Musik 2006, und den 2. Preis sowie De Noorderkerkprijs beim 14e Internationaal Van Wassenaer concours voor ensembles oude muziek 2006. Ausserdem qualifizierte sich und spielte Bassorum vox bei dem XXVII Festival de Musica Antigua Barcelona, bei dem Fest der Innenhofe & Museumsnachte in Freiburg, fur das Holland Festival Oude Muziek Utrecht u.a., und machte Rundfunkaufnahmen bei Radio ORF / Osterreich, Radio Catalunya / Spanien und Radio 4 U / Holland.

Die Musiker von Bassorum vox spielten mit oder unter der Leitung von Meistern der alten Musik wie Jordi Savall, Rolf Lislevand, Philippe Pierlot, Lorenz Duftschmid, Christophe Rousset, Patrick Cohen-Akeninen, Lars Ulrik Mortensen, Charles Toet, Anton Steck und Gottfried von der Goltz.

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